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Ich verdiene mein Geld damit, Websites zu programmieren. Trotzdem sage ich manchen Leuten: Nimm erst mal einen Baukasten. Wann das stimmt und wann nicht, steht hier.
Ein Homepage-Baukasten ist ein Dienst im Internet, bei dem du deine Seite aus fertigen Bausteinen selbst zusammensetzt. Du wählst eine Vorlage, tauschst Texte und Bilder aus und bist nach ein paar Abenden online. Programmieren musst du dafür nicht. Bezahlt wird monatlich oder jährlich, und zwar so lange, wie die Seite im Netz stehen soll.
Meine Top-Tipps
Wenn du gerade erst anfängst, wenig Geld hast und vor allem eine Visitenkarte im Netz brauchst, ist ein Baukasten eine vernünftige Wahl. Auch für einen Verein, ein Hobbyprojekt oder ein Angebot, von dem du noch nicht weißt, ob es läuft. Du lernst dabei, was du wirklich brauchst, und hast kein großes Geld versenkt, falls es nichts wird.
Meine Top-Tipps
Der Haken ist das Wort „gemietet“. Die Seite gehört dir nicht. Hörst du auf zu zahlen, ist sie weg, und mitnehmen zu einem anderen Anbieter kannst du sie in der Regel nicht. Dazu kommt: Du bekommst, was die Vorlage hergibt. Brauchst du etwas Eigenes, etwa einen Preisrechner oder eine besondere Buchung, wird es eng. Und die Arbeit bleibt an dir hängen, auch die an Texten, Bildern und dem, was Google braucht.
Meine Top-Tipps
Lässt du deine Homepage erstellen, zahlst du einmal und bekommst eine Seite, die für deinen Betrieb gebaut ist. Bei mir heißt das: selbst programmiert, kein Baukasten im Hintergrund, und am Ende gehört dir alles, samt Zugängen. Du musst dich nicht in Technik einarbeiten und nicht abends an Texten sitzen. Dafür kostet es am Anfang deutlich mehr als ein Monatsbeitrag.
Meine Top-Tipps
Vergleich nicht den Monatsbeitrag mit dem Einmalpreis, sondern rechne auf mehrere Jahre. Nimm den Monatspreis des Baukastens, den du brauchst, mal 36 oder 60 Monate, und leg die Stunden dazu, die du selbst hineinsteckst. Auf der anderen Seite stehen der Einmalpreis und die laufenden Kosten für den Platz im Netz. Bei mir sind das 1.890 Euro für eine Seite oder 2.990 Euro für eine Website mit mehreren Seiten, dazu 50 Euro im Monat fürs Hosting.
Baukasten, wenn du testen willst, ob dein Angebot ankommt. Erstellen lassen, sobald die Website Kunden bringen soll und deine Zeit woanders mehr wert ist. Der Wechsel später ist kein Beinbruch: Texte und Bilder nimmst du mit, nur die Seite selbst wird neu gebaut. Wichtig ist, dass die Adresse von Anfang an dir gehört. Dann kannst du jederzeit umziehen.
Praxis-Tipps
Sichere dir die Adresse (Domain) auf deinen eigenen Namen, egal welchen Weg du gehst
Rechne die Kosten auf drei bis fünf Jahre, nicht auf einen Monat
Frag bei jedem Angebot: Was passiert mit der Seite, wenn ich kündige?
Schätz ehrlich, wie viele Abende du selbst investieren willst
Heb Texte und Fotos getrennt auf, dann bist du unabhängig vom Anbieter
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